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Wie man als Arbeitgeber positiv heraussticht

Wer die besten Mitarbeitenden für sich begeistern will, sollte seine Attraktivität als Arbeitgeber entsprechend steigern: Mit Employer Branding und nicht ganz alltäglichen Anreizen.
Veröffentlicht am 05.04.2020

Ganz gleich, ob man sie „High Potentials“ nennt, auf der Suche nach besonderen „Talenten“ ist oder ganz klassisch die „Besten der Besten“ rekrutieren möchte: Als Arbeitgeber tut man gut daran, sich mit dem Thema „Employer Branding“ zu beschäftigen. Denn was mit der „Generation Y“ bzw. den „Millennials“ begonnen hat, setzt sich mit der nun ins Berufsleben eintretenden „Generation Z“ fort: Diese gut ausgebildete Generation der ab Mitte der 1990er Geborenen weiß, dass ein Job im Allgemeinen als Lebensgrundlage dient. Sie vertritt aber vielfach auch die Ansicht, dass das Leben nicht allein aus Arbeit bestehen soll.

In Kombination mit der Überzeugung, dass sie im Vergleich zu ihren Eltern- und Großelterngenerationen eine gesunkene Jobsicherheit und ihre Gehälter eine geringere Kaufkraft haben, ergibt sich, dass sie in ganz besonderem Ausmaß umworben werden wollen. Die Bereitschaft, überdurchschnittlich gut zu zahlen und einen raschen Karriereaufstieg zu ermöglichen, ist in diesem Sinn tatsächlich nicht (mehr) ausreichend, um die Herzen der „Generation Z“ zu erobern.

Weiterbildung, Flexibilität & Auszeiten

Umso attraktiver finden es die jungen Damen und Herren, wenn ein rekrutierendes Unternehmen etwa regelmäßige Fortbildungen, flexible Arbeitszeiten und Sabbatical-Modelle bietet. Eine ausgewogene Work-Life-Balance, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Möglichkeit von Auszeiten entsprechen mehr ihrem Verständnis eines „guten Lebens“ als ein überdurchschnittlich gutes Salär. Umso mehr, als mit diesem aufgrund steigender Immobilienpreise ja auch nur über Jahrzehnte laufende Kredite möglich sind.

Eine solche „Auszeit“ kann dabei auch gemeinschaftlich definiert werden, sozusagen als betrieblicher Benefit: Wer Jobausschreibungen mit dem Versprechen auslobt, z.B. einen jährlichen „Company Retreat“ zu veranstalten, dem kommt verlässlich ein erhöhtes Bewerberinteresse zu. Dabei geht es nicht darum, den Mitarbeitenden einen mehrwöchigen Urlaub in der Südsee zu finanzieren, im Gegenteil: Die über die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels besonders gut informierte Generation Z wird es goutieren, wenn das Ziel des vielleicht zwei- oder dreitägigen Betriebsausflugs in Zugreise-Distanz liegt.

Investition mit Mehrwert

Neben einem Freizeitprogramm dürfen in diesem Rahmen natürlich auch facheinschlägige Workshops, Teambuilding-Prozesse und das individuelle Vorantreiben zumindest der drängendsten Arbeitsaufgaben eingeplant werden. Insofern ist ein zumindest mittelfristiger Mehrwert auch für das Unternehmen gegeben und die anfallenden Kosten relativieren sich stark.

 

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